Logoelement

Versteuerung der Gewinne aus Kryptowährungen

News|

Viele risikofreudige Anleger konnten sich in den vergangenen Monaten an guten Gewinnen erfreuen, die ihnen der Handel mit Kryptowährungen, insbesondere dem Bitcoin einbrachte...

Kryptowährungen sind in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel, daher werten die Finanzämter den Handel mit Kryptowährungen als privates Veräußerungsgeschäft. Der Abgeltungssteuer unterliegen die Gewinne, anders als beispielsweise der Verkauf von Aktien, jedoch nicht. Wie bei Immobilien oder anderen Vermögensgegenständen müssen Gewinne in der Anlage „Sonstige Einkünfte (SO)“ der Steuererklärung angegeben werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Haltedauer. Veräußert der Käufer sein Cyber-Geld erst nach mehr als einem Jahr, bleibt der etwaige Gewinn steuerfrei, verkauft der Anleger hingegen innerhalb der Spekulationsfrist, muss der Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden, sobald er über der Freigrenze von 600 Euro liegt. Bis zu diesem Betrag sind die Gewinne steuerfrei, wird die Grenze allerdings überschritten, ist der komplette Gewinn zu versteuern. Glücklose Anleger können ihre Verluste mit Gewinnen aus anderen Veräußerungsgeschäften verrechnen. Anders behandelt werden Miner, also „Schürfer“, die ihr virtuelles Geld damit verdienen, dass sie Rechnerleistung zur Verfügung stellen. Die daraus entstandenen Gewinne sind als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu versteuern.

Kontakt: 

Katharina Irmer
Steuerberaterin
Tel.: 040 37 6 37-336
E-Mail: katharina.irmer@hansapartner.de