Logoelement

Grunderwerbssteuer - Vermeidung von share-deal-Konstruktionen

News|

Seit langem in der Diskussion und auch auf der Agenda der neuen Regierung steht das Thema „Grunderwerbsteuer“. Nachdem die Länder die Höhe des Grunderwerbsteuersatzes selbst festlegen, ist diese in einigen Ländern auf bis zu 6,5 % angestiegen.

Nicht verwunderlich ist, dass versucht wird, diese Belastung beim Kauf von Immobiliengesellschaften durch gewisse „share-deal-Konstruktionen“ zu vermeiden. In der derzeitigen Diskussion sind dem Vernehmen nach zum einen die Absenkung der steuerauslösenden Grenze von 95 % auf 75 % bzw. 50 %, die Verlängerung der steuerrelevanten Haltefrist sowie auch eine anteilige Grunderwerbsteuer in Abhängigkeit des Umfangs der erworbenen Anteile. Erstaunlich sind in diesem Zusammenhang erste Überlegungen, die daraus resultierenden Mehreinnahmen zur Senkung der Steuersätze zu verwenden. Es bleibt abzuwarten, ob sich dies bewahrheitet. 

Kontakt:

Dr. Sven Schlereth
Rechtsanwalt/Steuerberater
Tel.: 040 37637-375
Email: sven.schlereth@hansapartner.de